Meta KI im Überblick: die offenen Llama-Modelle

Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp) geht bei KI einen eigenen Weg: Die Llama-Modelle sind offen verfügbar – ihre Modellgewichte lassen sich herunterladen und auf eigener Hardware betreiben. Damit ist Meta der wichtigste Vertreter der „offenen“ KI unter den großen Tech-Konzernen.

Was bedeutet „offenes Modell“?

Bei geschlossenen Modellen (GPT, Claude, Gemini) läuft die KI ausschließlich auf den Servern des Anbieters. Ein offenes Modell wie Llama kannst du dagegen herunterladen und selbst betreiben – auf dem eigenen Server oder mit Tools wie Ollama sogar auf einem gut ausgestatteten PC. Deine Daten verlassen dann nie dein Gerät: das stärkste Datenschutz-Argument überhaupt (mehr dazu unter Datenschutz & Recht).

Die wichtigsten Produkte

  • Llama-Modellfamilie – offene Sprachmodelle in mehreren Größen, Grundlage für unzählige Community-Varianten und Firmen-Installationen.
  • Meta AI – der Assistent in WhatsApp, Instagram und Facebook (Verfügbarkeit in der EU eingeschränkt und im Wandel).

Wofür eignet sich Llama besonders?

Für alle, die KI lokal oder auf eigener Infrastruktur brauchen: Unternehmen mit strengen Datenschutzvorgaben, Bastler und Entwickler. In roher Leistung liegen die geschlossenen Spitzenmodelle vorn – dafür bieten offene Modelle volle Kontrolle, keine laufenden API-Kosten und Unabhängigkeit vom Anbieter. Wie du lokale Modelle einrichtest, zeigen wir in der Kategorie Chat, API, CLI & Apps.

Stand: Juli 2026 – neben Llama sind auch Modelle von Mistral, DeepSeek und Alibaba offen verfügbar, siehe Weitere Anbieter.

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